LGBT-Tourismus ist mehr als nur ein Randphänomen

Gay and Lesbian Travel hat sich zu einem bedeutenden Zweig der weltweiten Tourismusindustrie entwickelt – Dr. Martin Buck, Direktor der ITB Berlin, plädiert an Anbieter und Destinationen für mehr Engagement beim Thema Diversität.

LGBT-Reisen (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) stellen heute innerhalb der Touristik mehr da als ein reines Nischensegment. Erst kürzlich hatte die ITB Berlin, die weltweit führende Fachmesse für Tourismus, in einer Studie des ITB Berlin Scientific Partner Community Marketing Inc. gezeigt, dass die Gay Community rund 57 Prozent mehr auf Reisen ausgibt als heterosexuelle Urlauber.
 
Doch nicht nur der wirtschaftliche Faktor macht diese Zielgruppe interessant. Durch Offenheit und Toleranz seien touristische Anbieter und Destinationen in der Lage, zu einem weltweit liberaleren Klima beizutragen, so Dr. Martin Buck, Direktor Travel & Logistics Messe Berlin. Er plädiert nicht zuletzt deswegen für ein verstärktes Engagement der Reiseindustrie in puncto LGBT-Tourismus.
 
Quelle: IBT Berlin
 

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